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Stories | Meet Rae!

Rae Tashman ist Kreativtalent und Fotografin unseres neuen Editorials 'The Berlin Issue'.
Wir haben mit ihr über ihre Arbeit, Inspiration und ihr Leben in Berlin gesprochen. Prepare to fall in love!

1. Rae, könntest Du Dich für diejenigen, die Dich noch nicht kennen, einmal vorstellen?

Ja, klar :) Ich bin ein Expat aus Amerika. Seit Ende 2009 lebe ich in Berlin.

Beruflich bin ich als kreative Alleskönnerin tätig. Zwar ist mein Hauptberuf Fotografin, ich betreibe aber außerdem einen Instagram-Account (https://www.instagram.com/raetilly/), wo ich meine Mode und Ideen präsentiere.

Darüber hinaus bin ich die Gründerin und Chefredakteurin von zwei Online-Plattformen. „Love From Berlin“ (http://www.lovefromberlin.net/) ist eine Online-Zeitschrift über Kunst und Subkultur in Berlin. „YEOJA Mag“ (http://yeoja-mag.com/) ist mein neuestes Werk und ein Projekt, mit dem ich mich leidenschaftlich gerne beschäftige. Es ist eine Girl-Power-Plattform mit Schwerpunkt auf Vielfalt, Mode und Subkultur.

2. Welche der vielen Dinge, die Du tust und an denen Du Dich beteiligst, würdest Du als Erwachsenenjob beschreiben und welche davon waren schon Dein ganzes Leben lang eine Leidenschaft von Dir?

Als Kreative würde ich sagen, dass mein Beruf und meine lebenslange Leidenschaft ein und dasselbe sind: die Fotografie. Schon ab dem Alter von 9 Jahren habe ich mich für Fotografie interessiert. Meine Liebesaffäre mit diesem Medium begann dann in der High School, wo ich die meiste Zeit während und nach der Schule in der Dunkelkammer verbracht habe, um an verschiedenen Fotoprojekten zu arbeiten.  Ich hatte das Glück, dass ich diese Leidenschaft in verschiedene Projekte fließen lassen konnte – ob bei der Erstellung meines eigenen Portfolios (http://raetilly.com/), der Produktion und Entwicklung von Kampagnen für Marken wie Bench oder beim Präsentieren meines Lebens auf Instagram.

Meine andere große Leidenschaft war schon immer das Bloggen. Seit ich denken kann hatte ich einen Blog. Meine ersten Erfahrungen in der Welt der Blogger habe ich gemacht, als die Leute noch eher privat oder für enge Freunde gebloggt haben. All diese Erfahrungen haben mich für den Start meiner eigenen Online-Plattformen gerüstet. Ich habe außerdem in der Redaktion meiner Uni-Zeitung gearbeitet, ein Praktikum bei einer lokalen Zeitung absolviert und war als UX/UI-Designerin tätig. All dies hat mir bei der Herausgabe von Online-Publikationen geholfen.

Zudem würde ich sagen, dass es darauf ankommt, was man als Erwachsenenjob bezeichnet. Ich habe keinen Bürojob mit geregelter Arbeitszeit, bei dem ich an meinem Schreibtisch sitze und für ein festes Einkommen arbeite. Ich stehe trotzdem früh auf und arbeite mehr als 40 Stunden pro Woche an all meinen kreativen Projekten zusammen. Für unsere Online-Plattformen halten wir Redaktionssitzungen ab und haben ein Team aus Autoren und Fotografen/Illustratoren. Ich schieße ständig Fotos und erstelle Content. Einiges davon wird bezahlt, anderes wiederum nicht.

Das Problem generell ist, dass kreative Arbeit nach wie vor meist unterbewertet und unterbezahlt ist. Deshalb müssen sich Kreative ranhalten und an verschiedenen Dingen arbeiten sowie mehrere Kunden haben, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ein Großteil meiner Arbeit ergibt sich über Instagram. Dies ist so ein neues Feld, in dem es noch keine wirklich festen Regeln gibt. Unternehmen vergessen dabei, dass es für die Erstellung von redaktionellen Inhalten auf Instagram der Suche nach der passenden Location, der Produktion, dem eigentlichen Fotoshooting und der Nachbearbeitung der Fotos bedarf, um das zu erschaffen, was auf Instagram geteilt wird.

Dennoch möchte ich nicht, dass es anders läuft. Wir Kreative sind nur dann zufrieden, wenn wir Dinge erschaffen und diese der Öffentlichkeit zeigen. 

3. Es ist bestimmt schwierig, in ein anderes Land zu ziehen, geschweige denn auf einen anderen Kontinent! Was hat Dich dazu bewegt, einfach Deine Sachen zu packen, von zuhause wegzugehen und irgendwo anders ein neues Leben anzufangen? Und warum speziell in Berlin?

Ehrlich gesagt fand ich es nie wirklich schwer, nach Berlin zu ziehen, da ich mich nie stark an einen Ort gebunden gefühlt habe. Ich ging in einem anderen Bundesstaat zur Uni als in dem, in dem ich aufgewachsen bin. Außerdem hatte ich schon immer Interesse daran, zu reisen und neue Dinge zu erleben. Ursprünglich kam ich für ein Praktikum im Bereich Politik bei der DGAP (https://dgap.org/de) nach Berlin. Zunächst hatte ich vor, Professorin zu werden, und hatte mich dafür entschieden, die Fotografie nur als Hobby auszuüben. Obwohl ich schon immer eine Künstlerin war, interessiere ich mich sehr für Politik und Geschichte. Deshalb dachte ich, dass eine seriösere Laufbahn die vernünftigste Entscheidung wäre.

Eigentlich sollte ich nur vier Monate in Berlin bleiben und dann in die USA zurückkehren. Das Leben verläuft jedoch nie wie geplant. Ich bin dann nämlich in einer Beziehung mit einem Typen aus Berlin gelandet und habe daher beschlossen, zu bleiben. Letztendlich haben wir uns getrennt. Trotzdem habe ich beschlossen, in Berlin zu bleiben, um herauszufinden, ob diese Stadt der passende Ort für mich als Person ist. Es war eine etwas unheimliche, aber lebensverändernde Erfahrung, die Stadt alleine zu erkunden. Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass Berlin der richtige Ort für mich ist. 

4. Wie würdest Du die Modeszene in Berlin beschreiben? Und beeinflusst diese auch Deinen persönlichen Stil?

Als Expat hast du die Begabung, eine wirklich einzigartige Perspektive auf alle Dinge zu haben. Da ich aus einem anderen Land komme, habe ich die Möglichkeit, den Unterschied zwischen der Mode hier und daheim zu erkennen. Zweifelsohne gibt es in jedem Land Cliquen und Subgruppen, in denen verschiedene Modetrends entstehen. So wie in den USA – wenn man tief in die Klischeekiste greift –, wo wir Gothics, Jocks, Schnösel etc. haben. Diese Subgruppen sind allerdings untrennbar mit den Kulturen verbunden, aus denen sie kommen. Das Gleiche gilt auch für Deutschland und für Berlin.

Durch den explosionsartigen Aufstieg des Internets verschwimmen viele Grenzen etwas, aber nur bis zu einem gewissen Grad.  Beispielsweise weiß jeder, dass Berlin gleichbedeutend ist mit „Hipster“. Ich habe auch in New York gelebt und dort gibt es ebenfalls jede Menge „Hipster“. Aber die „Hipster“ in Berlin sehen vollkommen anders aus als die „Hipster“ in New York. Die Technoszene beeinflusst hier die Mode stark. Ich denke, dass auch die Nähe zu den nordischen Ländern sowie die Kultur- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt einen starken Einfluss auf die Mode ausübt.

Ich glaube, dass die Leute mit Berlin das typische Berliner Clubkid verbinden, das viel schwarz trägt und auf Streetwear und androgyne Outfits steht. Das stimmt auf jeden Fall, aber wie ich bereits erwähnt habe, gibt es hier auch viele andere Subgruppen. So sieht man sowohl Festival-Hippies und Start-up-Typen als auch eher „erwachsene Hipster“. Dann gibt es auch die tief verwurzelte anarchistische Punk-Kultur, was bedeutet, dass in Berlin viele Punks in besetzten Häusern leben, die ihr eigenes Zugehörigkeitsgefühl und einen eigenen Modegeschmack haben. Außerdem gibt es den klassischen Ur-Berliner-Bauarbeiter, der auch wiederum sein eigenes Identitäts- und Modebewusstsein hat, auch wenn die Leute dies nicht sofort glauben. Außerdem gibt es eine riesige türkische und vietnamesische Gemeinde in Berlin. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Ich glaube, mein persönlicher Stil wurde durch Berlin insofern beeinflusst, dass ich dazu neige, sehr viel schwarz (was für eine Überraschung!) sowie androgyne Schnitte zu tragen. Zudem werde ich von der Clubszene beeinflusst. Mein Stil wird aber auch sehr stark von der Internet-Kultur, der Skate-Kultur (ich fahre Skateboard, bin aber noch Anfängerin!) und Phase geprägt, die ich als Jugendliche in der Vorstadt durchlebt habe. 

5. Hat Dich Dein Leben in Berlin verändert? Wie und auf welche Weise?

Wie ich bereits erwähnt habe, ist man als Expat in dieser wirklich besonderen Lage, etwas mit seinen früheren Erfahrungen vergleichen zu können. Wenn ich immer nur in Amerika gelebt hätte, könnte ich nur die Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen in den USA erkennen. Durch meinen Umzug nach Deutschland bin ich jedoch nun in der Lage, die Dinge aus einem breiteren Blickwinkel zu betrachten. Dinge, die ich früher als politisch extrem angesehen habe, sind im Vergleich dazu, an einem Ort wie Berlin zu leben, nicht mehr so bedeutungsvoll. Zudem wird dem ständigen Konsumieren weniger Bedeutung beigemessen. In einer Stadt zu leben, zwingt einen dazu, autark zu sein. Wenn man in einer fahrradfreundlichen Stadt lebt, bleibt man auch aktiv.

Ich spreche fließend Deutsch und lebe nun seit fast 10 Jahren hier. In der Vergangenheit war ich in langjährigen Beziehungen mit Deutschen. Dadurch habe ich im Laufe der Zeit ganz selbstverständlich auch Aspekte der deutschen Kultur in meine Persönlichkeit aufgenommen.

Durch mein Leben in Berlin bin ich selbstbewusster geworden, traue mich mehr, meine Meinung zu sagen und bin in der Lage, rationaler zu denken. 

6. In Anbetracht Deines Hintergrunds als Amerikanerin mit koreanischer Herkunft, die in Berlin lebt – meinst Du, dass die Vielfalt der Kulturen in Deinem Leben irgendeinen Einfluss auf Deine Entscheidung hat, wie Du Deine Inhalte der Öffentlichkeit präsentierst?

Ich würde sagen, dass meine Eigenschaft als „Woman of Color“ (WOC) komplett mit  meiner Identität verbunden ist. Und jetzt, da wir eine dritte Welle des Feminismus erleben und über Themen wie Intersektionalität gesprochen wird, bin ich froh, dass ich in einer Zeit lebe, in der diese Themen tatsächlich in den Mittelpunkt gestellt werden. Dies gibt mir das Selbstvertrauen, über solche Themen zu sprechen. Letzten Endes sollten wir alle als Menschen behandelt werden. Diese Geisteshaltung sollte nicht als politischer Standpunkt angesehen werden, sondern als gesunder Menschenverstand. Wie jedoch weltweit aus dem aktuellen politischen Zustand hervorgeht, denkt nicht jeder so. Direkt oder durch meine Arbeit über diese Themen zu sprechen ist weniger eine Wahl, sondern vielmehr eine Notwendigkeit.

Durch eine Plattform auf Instagram bekommen ich und andere WOC eine Stimme, und jüngere Frauen, die wie wir aussehen, können eine App durchscrollen, in der sie starke, selbstbewusste Frauen sehen, die wie sie aussehen. Als Fotografin und durch die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Marken wie Bench, im Rahmen dessen ich farbige Menschen in Szene setzen kann, kann ich zur Normalisierung aller Arten von Menschen beitragen. „YEOJA Mag“ entstand mit dem Ziel, sowohl Männern als auch Frauen die Schönheit aller Typen von Menschen zu zeigen.

Als ich klein war, habe ich im Fernsehen, im Kino oder in Zeitschriften nie Frauen gesehen, die so aussahen wie ich. Genau wie blonde Frauen mit blauen Augen in den Medien als schön galten und gelten, gilt dies auch für Frauen mit dunkler Haut, kräftigere Frauen, kleinere Frauen usw. Die Idee dahinter ist, dass wir der Welt zeigen müssen, dass ALLE Menschen, unabhängig von ihrer Andersartigkeit, von Natur aus schön sind und ein Recht darauf haben, als Mensch angesehen zu werden.

7. Gibt es eine bestimme Botschaft, die Du mit Deinen Fotos vermitteln möchtest? Kläre uns über den ganzen Arbeitsablauf auf!

Meine Aufgabe ist einfach nur, zu versuchen, Bilder zu erschaffen, die etwas Positives bei Betrachtern auslösen. Egal, ob es darum geht, ihnen Selbstbewusstsein und Stolz bezüglich ihrer Hautfarbe zu verleihen, oder eine optisch ansprechende Auszeit für ein paar Minuten zu erschaffen, darüber freue ich mich. Mein oberstes Ziel ist es, ein Werk zu schaffen, das sowohl ästhetisch ansprechend ist als auch etwas Positives beim Betrachter bewirkt. Der Arbeitsablauf zeichnet sich tatsächlich durch die Suche nach einzigartigen Gesichtern für die redaktionelle Arbeit aus. Dabei versuche ich mein Bestes, in meinen Instagram-Fotos kleine Traumwelten zu erschaffen.

8. Was ist Deiner Meinung nach die perfekte Ästhetik, um eines Deiner großartigen Fotos zu erstellen?

Erst einmal vielen Dank für Dein nettes Kompliment! Als Kreative bin ich nie wirklich zufrieden mit meiner Arbeit und versuche immer, meine Arbeiten und meine Ästhetik zu verfeinern. Aber momentan bin ich in einer ziemlich glücklichen Phase. Ich würde sagen, dass es im Grunde auf eine perfekte Gestaltung (und ein richtiges Casting bei einem professionellen Artikel) sowie die richtige Nachbearbeitung der Fotos ankommt. Im Moment schieße ich wieder sehr viele Fotos analog, da so eine unbearbeitete, nicht perfekte Optik entsteht, die man mit der digitalen Fotografie einfach nicht hinbekommt. Zudem speichere ich ständig Bilder, die mich inspirieren, und erstelle in der Regel Moodboards für meine Projekte, die mir dabei helfen, mich auf das zu konzentrieren, was ich visuell erreichen möchte.  

9. Wenn Du Deinen Fotografie-Stil in 5 Worten oder weniger zusammenfassen könntest, wie würdest Du diesen beschreiben?

Ausgefallen, underground, editorial, urban, verträumt. 

10. Du bist ganz offensichtlich eine Frau mit Leidenschaft und Zielstrebigkeit. Was würdest Du sagen, ist Dein Ziel, und welche Schritte unternimmst Du, um dies zu erreichen?

Oh Mann, das ist eine echt schwierige Frage. Vor Ewigzeiten habe ich davon geträumt, Fotojournalistin zu werden, mit den reinsten aber naivsten Absichten. Dann habe ich mir überlegt, Professorin zu werden. Danach fand ich wieder zur Kunst zurück. Ich bin mir also nicht wirklich sicher. Dennoch würde ich sagen, dass mein Ziel als Kreative ist, Dinge zu erschaffen. Mein Ziel als Mensch ist es, zu versuchen, einige positive Spuren auf diesem Planeten zu hinterlassen, wenn ich diesen irgendwann verlasse.

11. Gibt es eine bestimmte Person oder eine Sache, auf die Du Dich beziehst und die Dich an Tagen inspiriert, an denen einfach nichts geht?

Obwohl es auf jeden Fall genügend #girlbosses gibt, die ich bewundere, kann ich nicht sagen, dass ich tendenziell an eine bestimmte Person denke, wenn ich einen schlechten Tag habe, an dem ich nur schwer aus dem Bett komme und mich zur Arbeit aufraffen muss. Alles was ich tue bezieht sich im Wesentlichen auf Themen wie Feminismus und Intersektionalität sowie Rechte bzw. alle gesellschaftlichen Randgruppen.

Bei mir ist es eher der Fall, dass ich Tage habe, an denen es mir schlecht geht, da der von mir gewählte Beruf einfach sehr SCHWIERIG ist. Ich bekomme unregelmäßig Aufträge und habe demzufolge auch kein geregeltes Einkommen. Instagram ist auch zu einer Landschaft voller Bots sowie unechten Followern und Likes geworden, was es wirklich schwer macht, sein Business weiterzubringen, wenn man noch damit kämpft, dies auf ehrliche Weise zu schaffen. Deshalb macht mich das Gefühl oft einfach fertig, erfolglos und pleite zu sein!

Also ehrlich gesagt – auch wenn dies wirklich kitschig klingen mag – erinnert mich in solchen Momenten mein Freund (der mit mir an „Love From Berlin“ arbeitet und mein Fotograf ist für Fotos, auf denen ich abgelichtet werde) daran, dass der Weg zum Erfolg nie leicht ist. Er hilft mir auch dabei, die Dinge wieder ins rechte Licht zu rücken, um mir die Erfolge und Meilensteine vor Augen zu halten, die ich bereits erreicht habe. Ich habe auch einiges meinen Eltern zu verdanken, die so viel dafür getan haben, mir die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen, mit denen ich überhaupt erst meine Träume verfolgen konnte.

Ich wurde im Alter von vier Monaten aus Südkorea adoptiert. Die Erinnerung daran, wie anders mein Leben hätte verlaufen können, wenn ich in einem Waisenhaus aufgewachsen wäre, zwingt mich dazu, immer mein Bestes zu geben und danach zu streben, das Beste aus meinen Fähigkeiten zu machen. 

12. Zu guter Letzt: Du hast offensichtlich sehr viele Fans (einschließlich uns!). Gibt es eine abschließende Bemerkung bzw. einen letzten Gedanken, den Du unseren Lesern mit auf den Weg geben möchtest? Einen Ratschlag oder eine Motivation, für all diejenigen, für die Du ein Vorbild bist?

Nochmals vielen Dank für die netten Worte! Ich mag es nicht wirklich, diejenigen, die meine Arbeit verfolgen, als Fans anzusehen, da wir alle letztendlich nur Menschen sind. Ich freue mich aber sehr darüber, wenn Leute etwas mit meiner Arbeit anfangen können und Freude daran haben. Als Schlussbemerkung nur eine Sache: Habe niemals Angst davor, das zu sein, was Du bist, und kämpfe für die Dinge, an die Du glaubst. Wir brauchen alle jemanden, der einen anfeuert. Besinne Dich auf Deine Stärken, finde heraus, was Deine Schwächen sind und wie Du diese verbessern kannst. Sei stolz darauf, wer Du bist und was Du der Welt bereitstellst. Bleibe dabei aber stets bescheiden und strebe stets nach Verbesserung. Und schließlich: Es bedeutet mir sehr viel, wenn mich Leute kontaktieren. Ihr könnt mich also gerne auf meiner Instagram-Reise verfolgen (https://www.instagram.com/raetilly/) und mir jederzeit Kommentare hinterlassen! Ich gebe mir alle Mühe, jedem zu antworten!  

Beigeistert von Rae? Wirf einen Blick auf ihre neueste Arbeit in unserem Editorial ' The Berlin Issue'

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